Osteoporose. Wenn Knochen spröde werden.

Die Kursteilnehmer in St. Wolfgang

Knochenbrüche durch « weichen Knochen » werden immer häufiger – denn wir alle werden älter. Doch Knochenschwund ist kein unabänderliches Schicksal. Man kann viel zur Vorbeugung tun.

Frau Dr. Fenk-Mayer besuchte vom 11. bis 12. Mai die Jahrestagung der österreichischen Gesellschaft für Knochen- und Mineralstoffwechsel (ÖGKM) in St. Wolfgang im Salzkammergut. Schwerpunkte waren der aktuelle Stand Forschung,  z.B. Antikörpertherapien, oder die Ergebnisse aus « big data » Studien.

Gleichzeitig erneuerte Frau Dr. Fenk-Mayer im Rahmen dieser Veranstaltung auch die Qualifikation « Expertin für Osteoporoseversorgung » im Rezertifizierungskurs. Diese regelmäßigen « updates » werden vom multinationalen Dachverband Osteologie (DVO) und der Osteologie Akademie (OSTAK) gefordert und angeboten, um eine qualitativ gleichbeleibend hohe Patientenversorgung zu gewährleisten. 

Der Kursleiter PD Dr. Med. Christian Muschitz betonte immer wieder den Wert der Vorsorge – und hier geht es nicht nur um Knochendichtewerte. Mehr als 2/3 aller Wirbelbrüche treten bei Werten  oberhalb der « Schwelle » von T – 2,5 auf. Ursache dafür sind weitere gesundheitliche Faktoren, wie z.B. Medikamente, Lebensweise oder Ernährung. Genau dann ist die ärztliche Expertise gefragt.

Vorsorge ist besser als Nachsorge. Und wenn doch ein Wirbel bricht, kann die heutige Wirbelsäulenchirurgie mit speziell angepassten, minimalisierten Verfahren oft großes Leid und Lähmungen verhindern.

Osteoporose. Wenn Knochen spröde werden.